Darf ich auch mal Nein sagen oder muss ich irgendwo einen Antrag stellen?

 

Hallo liebe Mitmenschen,

Hallo liebe, bunte Früchtchen!

Heute möchte ich mit euch ein schickes Wort beleuchten. Das Wörtchen NEIN.

Ich frage Dich: Ist NEIN eigentlich eine vollständige Antwort? Ja? Nein? Vielleicht? Weiß nicht? Sag Du, ich trau mich nicht. 

Selbstverständlich ist Nein eine vollständige Antwort. Für mich. Ich erzähle Dir ja immer meine Sicht der Dinge. Du darfst für Dich selbst mit deinem Herzen hinterfragen ob denn das Geschriebene von Sandra auch mit Deinem Inneren stimmig ist. Wenn ja: JUHUUU! Wenn nein: JUHUUU! Alles ist gut so wie es ist.

Vielleicht kennen einige von euch die Situation: Sonntags Mittag – Essen bei Mama

Nachdem Du Dein Essen, welches übrigens bei Mama immer ausgesprochen lecker schmeckt, da vermutlich mit viel Liebe zubereitet, Putz und Stingl aufisst, folgt mit großer Wahrscheinlichkeit die Frage:

„Magst noch was haben?“ <NEIN Danke, Mama. Es war ausgezeichnet.>

„Echt?“ Das freut mich. Magst net noch was haben? <NEIN, Danke Mama. Ich bin satt.>

„Naja, soviel gegessen hast ja auch wieder net.“ Schau, es is noch genug von Allem da. Ich geb dir noch ein bisschen was aufs Teller.“ <He Mama, willst du mich jetzt verarschen?>

„Nein, warum? Ich mein es ja nur gut.“ < 🙂 >

Soviel zum Thema NEIN. Ich stelle mir oft die Frage, warum wir Menschen das Wort NEIN manchmal schlichtweg überhören. Es hat doch einen Grund warum ich NEIN sage oder Du NEIN sagst.

Anderes Beispiel:

Menschen, die Dich gut kennen, wissen bestens über Deine Stellen Bescheid, an denen Du kitzlig bist. Und wenn ich von kitzlig spreche, meine ich eine Intensität von laut brüllen bis mit den Füßen treten, vor lauter lachen und kitzlig sein.

Wer hat das schon einmal erlebt, dass ein „NEIN, bitte hör sofort damit auf!“ wie eine Hypermotivation für den anderen wirkt um noch mehr und intensiver weiterzumachen?

Warum ist denn das so?

Ehrlich gesagt, Keine Ahnung.

Ich habe mich selbst schon auf beiden Seiten wiedergefunden. Sowohl als „Stopp-Nein-Sagerin“ als auch als Hypermotivierte.

Fazit für mich ist zum jetzigen Zeitpunkt:

Ich lerne achtsam zu sein. – Achtsam und offen für die Worte meiner Mitmenschen. Ich lerne respektvoll im Umgang mit meinen Mitmenschen zu sein. Ich lerne zu akzeptieren. Ich lerne ein NEIN zu akzeptieren. Ich lerne ein NEIN auszusprechen. Ich lerne hinzuhören. Ich lerne mir Raum zu geben. Ich lerne dem anderen Raum zu geben. Ich lerne Bewertungen wegzulassen. Ich lerne Altes los zulassen. Ich lerne zu lieben. Ich lerne zu leben. Ich lerne frei zu sein!

 

Herzensgruß,

Sandra 

 

Text: Sandra Mooswalder

Bild: www.pixabay.com

 

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